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P t A N E N EXP

                                                                                                                                              Der Standpunkt, daß nur ein gesundes Inlandsgeschäft einen tragbaren Export
                                                                                                                                              g e w ä h rle iste t, w u rd e uns zw a r von b e ru fe n e r Stelle genannt. A b e r vie lle ich t ie e
                                                                                                                                              sich in dieser Hinsicht, d e r Z e it Rechnung tra g e n d , doch d ie D inge gerade um­

.

                                                                                                                                               gekehrt anpacken.

                                                                                                                                              So könnte es sich wenigstens d e r Laie v o rste lle n . Derselbe, der bei den
                                                                                                                                              Modeschauen der Berliner M odehäuser leicht ve rb itte rt am Rande steht und n
                                                                                                                                              hier und da fä h ig ist, einen Blick aus einer W e lt zu erhalten, der fü r die Uberzan.
                                                                                                                                              von uns nur ein schöner Traum ist.

                                                                                                                                               Die vielfache V erbitterung über alles, was m it M ode zusammenhängt, ja das o ft
                                                                                                                                               sehr d eutliche „W a s s o ll's? " ist a b s o lu t im A u g e n b lic k verständlich. A b e r unse
                                                                                                                                               Leben b a sie rt nicht, w ie man es in le tz te r Z e it zu betrachten g e w o h n t ist a u t de
                                                                                                                                               A u g e n b lick. Zum indest nicht das Leben e in e r Industrie, und eine solche 15 "
                                                                                                                                               e inm al alles, w as m it dem „T e x til-M e tie r" zusam m enhängt. Es b a sie rt schheßl
                                                                                                                                               und endlich a u f e in e r Zukunft. D a rü b e r muß sich je d e r kla rw e rd e n .

                                                                                                                                               Von dieser Zukunft der T extilindustrie resp. von ihrem Erfolge hängen a b e r auch
                                                                                                                                               letzten Endes die M ö g lich ke ite n fü r je d e n .e in z e ln e n von uns ab. Schaffen W durc
                                                                                                                                               unseren M o d e e xp o rt die nötigen Devisen o d e r vielm ehr so viele als nur irge
                                                                                                                                               m öglich, so hebt sich autom atisch unser Lebensstandard, und som it w e r e"
                                                                                                                                               w ie d e r in d e r Lage sein, nicht nur d ie M odeschauen und Schaufenster ^ i t nei i
                                                                                                                                               v e rb itte rn d e m Blick zu betrachten, sondern w ir w e rde n auch fü r uns selbst wie
                                                                                                                                               das ka u fen können, was uns g e fä llt und w as unser d iffe re n te r G e ld b eu te l
                                                                                                                                               e rla u b t. Und um dieser M ö g lic h k e it w ille n :

                                                                                                                                                                                 planen Berliner Häuser fü r den Export.

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