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V/  T Ü C H E R W E H E IV
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    Kopftücher trug man früher zur Landarbeit. Und Taschentücher waren lediglich dazu da, um sich
    mit ihnen die Nase zu putzen. Beide haben es sich gewiß nicht träumen lassen, daß sie als
    beliebte, w andelbare Requisiten in die Geschichte der M ode eingehen würden. Kopftücher im
    Stadtgebiet sah man erstmalig - in seligen Friedenszeiten - aus sportlichen W agen wehen.
    Später dann schlang man sie ums Haupt, um Fenster zu verkitten oder Kohlen zu karren. Bis
    man herausfand, daß sie nicht lediglich dazu erfunden w aren, Lockenschöpfe zu verdecken. Sie

                                                                                                                                                                                  FOTOS: LEONARD
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